Out of Ideas
25.3.10 17:37


**sad but true**

Ich weiß nicht ob es Schmerz ist, oder die Erkenntnis über mein Leben...
Oder ob es die Enttäuschung ist, die mich innerlich zerfrisst.

Die Therapiestunde gestern hat mich stark aufgewühlt, heute möchte ich keine Menschenseele hören und sehen...(in Real).
Ich bin nicht in der Lage zu reden...
Ich würde wahrscheinlich in Tränen ausbrechen.
Mir ist schlecht, ich habe Magenkrämpfe.

Meine Psychologin sagte so direkte und schmerzende Worte...aber sie mussten gesagt werden.

Sie fragte mich, ob ich nicht noch viel wütender auf meine Mutter bin, als auf meinen Vater.
Ich versuchte in mich zu hören und Wut zu finden, aber da war nichts.
Allerdings merkte ich schon, dass es mich bewegt, und mein Kopf brannte, als ob er gleich überlaufen würde.

„Marina, deine Mutter hat dich im Stich gelassen.
Sie war nicht für dich da.
Sie hat dir nur noch mehr Last auferlegt.
Sie hat nicht gesehen, was dein Vater macht.
Sie war so sehr mit sich selbst beschäftigt, um dir ihre Sorgen zu erzählen, damit es ihr besser geht, dass du auf der Strecke geblieben bist.
Deine Mutter hat dich zum Mülleimer gemacht.“

Bei dem Wort „Mülleimer“ musste ich ein bisschen schmunzeln. Das Worte sagte noch nie jemand zu mir, aber wenn ich mir meine selbstgeschriebene Texte angucke, gerade die, mit denen ich angefangen hatte, kommt das Wort „Mülleimer“ doch recht häufig vor.
Ich habe mich schon immer so gesehen.

Ich habe so große Angst wütend zu werden...
Ich kann nicht wütend auf meine Eltern sein, auch wenn es angemessen wäre...
Ich wüsste nicht was passieren würde...
Ich möchte das die so weiter leben....
Es reicht doch, wenn 1 Leben auf der Strecke geblieben ist. Wenn ich an mir arbeiten muss.
Die anderen werden sich so oder so nicht verändern...!

Frau G. sprach auch noch meine Schwester an...
Ich kann nie viel zu ihr sagen...
Ich denke, wenn ich mich nicht ab und an melden würde, dann hätten wir keinen Kontakt.
Sie schämt sich für mich...das merke ich...
Und auch sie, die 3 Jahre älter ist als ich...sie war nicht da...

Am Anfang, als ich mich selbst verletzt habe, sie war die erste die es erfuhr, da war sie da...aber nur oder für den einen Moment, als ich es sagte. Danach...nie wieder...
Genauso wie sie mich nur 1 mal in der Klinikzeit besuchte...In 9 Monaten 1 mal...
Und bei diesen einem Mal wurde sie gezwungen...

Es scheint keine große Bindung da zu sein...

Wut oder Trauer???

:-(

 

 


 

20.3.10 13:06


**Ich rufe**

Den Text habe ich irgendwann mal im Internet gefunden...Ich weiß leider nicht mehr wo...und von wem...

 

Aber er passt............................

Gute Nacht Welt......

 

 

Ich rufe

Ich rufe, doch keiner hört mich.
Merkt denn niemand, dass ich verschwunden bin?
Merkt niemand, dass ich nicht mehr da bin?
Ich rufe, doch keiner hört mich.
Merkt denn niemand, dass ich allein bin?
Merkt niemand, dass ich vor Einsamkeit fast sterbe?
Ich rufe, doch keiner hört mich.
Merkt denn niemand, dass ich Hilfe brauche?
Merkt niemand, dass ich es nicht alleine schaffe?
Ich rufe, doch keiner hört mich.
Merkt denn niemand, dass ich mich verändert habe?
Merkt niemand, dass ich nicht mehr ich bin?
Ich rufe, doch keiner hört mich.
Wo seid ihr denn?
Wieso bin ich hier alleine?
Ich rufe und hoffe, dass mich jemand hört.

13.3.10 00:14


**Speechless**

Momente im Sein...
Im hier und jetzt...und im Nirgendwo.
An welchem Ort bin ich?
In welcher Welt bin ich verloren?

Gedanken...auf der Suche nach mir selbst.
Wer bin ich?
Was bin ich?
Wie bin ich?
Wo bin ich?

Der Kontakt zum Innern ist abgerissen.
In welchem Moment habe ich mich wieder einmal verloren?

Gefühle wie Eiskristalle glänzen schön.
Doch unantastbar, gefriert jeder Versuch zur Rettung.

Es sind komische Momente, in denen man weiß, das Blut fließt in einem. Das Leben ist im Körper, im Geist. Und doch bleibt jede spur von Leben fern.
Fern von mir. Fern von meinem Körper meiner Seele.
Weiß ich wirklich wie man lebt?
Ich kann laufen.
Ich kann atmen.
Doch fühlen? Fühlen kann ich nicht.

Was ist wenn ich JETZT in diesem Moment Gefühle zulassen würde?
Was würde passieren?
Die Angst treibt die Kälte tief hinein in meine Adern.
Eisblumen setzen sich vor meine Augen, ich blicke durch einen Tunnel, verschwommen und kalt.

Wut, Hass, Traurigkeit...angemessen?

Worte verlieren ihren Weg in die Realität.
Worte verstummen nach ihrer Entstehung.
Gefrieren in den Weiten der Unendlichkeit.

 

 

 

 (Wenn jemand das Bild haben will, bitte vorher fragen!!! Ich kann niemanden hindern zu klauen, aber es würde mich freuen! Das auf dem Bild bin ich!)

11.3.10 23:24


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